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Aktuelles


Wahljahr 2018

Am 14. Oktober wird in Bayern gewählt. Die Freien Wähler stellen für den Bayerischen Landtag und den Bezirkstag Mittelfranken eine anständige Alternative da.

Christian Enz

Für unseren Landkreis ist Christian Enz aus Höchstadt der Direktkandidat.

 

Lernen Sie Ihn kennen. Auf einer unserer Veranstaltungen oder im Internet unter

www.christian-enz.de


Dr. Martin Oberle

Für unseren Landkreis ist Dr. Martin Oberle aus Höchstadt der Direktkandidat.

Lernen Sie Ihn kennen. Auf einer unserer Veranstaltungen oder im Internet unter

www.martin-oberle.de


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Mit Einigkeit zum Erfolg. FW Erlangen-Höchstadt rüsten sich für Wahljahr 2018.

Mit Einigkeit zum Erfolg. FW Erlangen-Höchstadt rüsten sich für Wahljahr 2018.

Die Kreisvorstandschaft feiert mit den Kandidaten die erfolgreiche Nominierung.

HÖCHSTADT – Im kommenden Herbst finden Bezirks- und Landtagswahlen statt. Die Freien Wähler wollen gestärkt daraus hervorgehen und haben deshalb bereits jetzt wichtige Weichen gestellt. Mit dem ehemaligen Landratskandidaten Dr. Martin Oberle und dem diesjährigen Bundestagskandidaten Christian Enz setzt man dabei auf bekannte Kräfte und nominierte diese ohne Gegenkandidaten.

Die Struktur der Freien Wähler ist zweigkliedrig. „Die traditionsreiche Einrichtung ist der Kreisverband. Hier wird ohne Parteiorganisation Kommunalpolitik zum Wohle der Menschen gemacht“, erläutert die Kreisvorsitzende Irene Häusler. „Doch wer optimal für den Bürger arbeiten will, braucht heute eine Anbindung nach oben“, so die Höchstadter Kreisrätin. „Deshalb gibt es längst auch im Kreis Erlangen-Höchstadt die Kreisvereinigung der Freien Wähler“. Das ist der Kreisverband der inzwischen bundesweit aktiven Partei der Freien Wähler. Auch hier ist Häusler die Vorsitzende. „Die Gründung einer Partei war notwendig, weil man an Bezirks-, Landtags- und Bundestagswahlen nur als Partei teilnehmen kann“, erläutert Axel Rogner. Als stellvertretender Bezirksvorsitzender unterstützte er Irene Häusler bei den Veranstaltungen. Da viele Freie Wähler in beiden Gruppierungen sind, hatte man die Jahreshauptversammlungen auf einen Abend in die Großenseebacher Sportgaststeätte gelegt.

Irene Häusler kommentiert die Kreispolitik

Den Auftakt markierte die Jahreshauptversammlung des FW-Kreisverbandes. In ihrem Rechenschaftsbericht blickte Irene Häusler auf die kommunalpolitischen Höhepunkte der letzten zwölf Monate zurück. Einer der Schwerpunkte war die Fusion der ehemaligen Kreissparkasse Höchstadt. „Sie hat 100 Prozent dem Landkreis gehört und war bis zum Schluss eines der besten Häuser Bayerns. Ich kann die Entscheidung nicht nachvollziehen“, sagte Häusler. „Aber ich bin Demokrat genug diese Entscheidung mitzutragen.“ Positiv bewerten die Freien Wähler dagegen die Entwicklung bei den großen Baustellen. „Landratsamt und Höchstadter Kreiskrankenhaus kommen gut voran und halten bis jetzt den Kostenrahmen“. Außerdem, führte Häusler weiter aus, trage die von den FW unterstützte Entscheidung das Kreiskrankenhaus zu einem MVZ auszubauen, bereits jetzt gute Früchte. „Die Außenwahrnehmung des Krankenhauses hat sich durch die Zusammenarbeit mit der Uni Erlangen und dem medizinischen Zentrum von Dr. Wilcke stark verbessert“.

Nahverkehr bleibt Brennpunkt

Verbesserungsbedarf besteht aus Sicht von Kreisrat Axel Rogner hingegen noch im Bereich ÖPNV. „Anders als vor Ort ist das das Thema STUB im Bezirksvorstand noch nicht vom Tisch. Denn die Verkehrsproblematik ist nach wie vor da und die Menschen wollen Lösungen“. „Der Schnellbus von Höchstadt nach Erlangen und die Reaktivierung der Nightliner war ein Schritt in die richtige Richtung“, lobt Rogner. „Auf die Weise müssen wir jetzt weitermachen. Beispielsweise durch Schnellbusse über die Landkreisgrenzen.“ Ein Herzensanliegen war ihr eine Schnellverbindung von Neustadt nach Höchstadt. Diese sind, so betonte Irene Häusler, bereits in der Pipeline und werden den gesamten Aischgrund künftig an das ICE-Netz der Deutschen Bahn anschließen.

Die Mitglieder im gut gefüllten FSV-Heim teilten die Auffassung ihrer Führung. Folgerichtig wurde der Vorstand entlastet und unter Leitung von Susanne Hocke (Höchstadt) turnusgemäß ohne Gegenstimme für eine neue Amtszeit bestellt. Damit bleibt Irene Häusler Kreisvorsitzende. Ihr zur Seite stehen weiterhin Patrick Prell (Röttenbach) und Axel Rogner (Höchstadt). Kassier ist Rudert Konrad (Möhrendorf). Neu ins Amt gewählt wurde Schriftführer Markus Saft (Kalchreuth).

Mit Christian Enz achtbares Ergebnis bei der Bundestagswahl

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes eröffnete Irene Häusler die Jahreshauptversammlung der FW-Kreisvereinigung. Neben der Kommunalpolitik war hier die Arbeit durch den Wahlkampf zur Bundestagswahl geprägt. „Ursprünglich wollte Michael Schöllkopf aus Eckental für uns ins Rennen gehen. Musste dann aus gesundheitlichen Gründen jedoch absagen“, erinnerte sich Häusler. „Deshalb bin ich froh, dass wir mit Christian Enz einen tollen Ersatz gefunden haben.“ Der Höchstadter, so Häusler, habe über Monate hinweg mit Fleiß die Flagge der Freien Wähler hochgehalten. „Dank des von ihm entwickelten Rentenkonzeptes trug am Ende sogar ein Teil des Parteiprogrammes seine Handschrift“, freute sich Häusler und dankte unter Applaus der Mitglieder dem Wahlkämpfer mit einem Tee-Paket. „Jetzt musst du durchschnaufen und etwas ausspannen“.

All zu lang wird die Wahlkampfpause von Christian Enz allerdings nicht dauern. Denn nach Ende Jahreshauptversammlung hatte die FW-Kreisvereinigung zu einem weiteren Termin geladen – der Nominierungsveranstaltung für die kommenden Landtags- und Bezirkstagswahlen. „Für beide Wahlen haben im Vorfeld verdiente Mitglieder Interesse an einer Kandidatur angemeldet“, berichtete Irene Häusler. „Am Ende eines von Vertrauen und dem Willen zur besten Lösung für den Bürger geprägten Prozesses wurden Christian Enz als Direktkandidat und Micheal Schöllkopf als Listenkandidat einstimmig nominiert.“ Für den Bezirk wurde Dr. Martin Oberle als Direktkandidat nominiert und Markus Saft als Listenkandidat, führte die Kreisvorsitzende weiter aus. Beide Direktkandidaten stellten ihre persönlichen Schwerpunkte und Ziele in der Versammlung vor.

Christian Enz will im Landtag für soziale Gerechtigkeit sorgen

Weshalb sich Christian Enz im September um ein Mandat im Bayerischen Landtag bewirbt, erläuterte er seinen Parteifreunden mit klaren Zielen. „Mein Schwerpunkt ist und bleibt Sozialpolitik. Hier geht es um viel Geld und letztlich die Lebensqualität von uns allen“, betonte Enz. Als Experte für Generationengerechtigkeit sorgt er sich dabei insbesondere um Bildung. Finanziell attraktiver will Enz auch das Arbeiten in der Kranken- und Altenpflege gestalten. Wenn die Gesellschaft zeigen will, dass Pflegeberufe anerkannt sind dann muss sich das im Geldbeutel und bei der personellen Ausstattung niederschlagen“. Sozialpolitischen Sprengstoff sieht Enz auch in der Straßenausbaubeitragssatzung. „Die Kosten für den Straßenbauch nach Fläche auf die Anwohner umzulegen ist für die Verwaltung sehr praktikabel“, ist sich Enz bewusst. Wir wollen nicht, dass der Bürger für Instandhaltung von Straßen bluten muss.“ Aber, auch dies machte Enz deutlich, Sozialpolitik kostet Geld. „Deshalb müssen wir Steuerschlupflöcher stopfen und eine solide Haushaltspolitik betreiben.“ Ein Ansatz, den die Freien Wähler unterstützten.

Martin Oberle fordert solide Finanzen im Bezirk

Ebenso geschlossen stellten sich die Parteifreunde hinter den einzigen Bewerber um einen Sitz im Ansbacher Bezirksrathaus und nominierten Dr. Martin Oberle. „Schon bei der letzten Landratswahl hat Martin Oberle mit sachlicher Kompetenz und Sympathie gepunktet“, erinnerte Irene Häusler. „Damals war ich politisch ein Neuling. Inzwischen konnte ich als Stadt- und Kreisrat kommunalpolitische Erfahrungen sammeln.“ erklärte Oberle. Deshalb, so betonte er, sei ihm klar, dass die Bezirksumlage eine enorme finanzielle Hypothek für den Landkreis bedeutet. „Deshalb will ich für einen sorgsamen Umgang mit den finanziellen Mitteln eintreten“. Optimale Voraussetzungen dafür bringt Oberle aus Sicht der Freien Wähler mit. Einerseits auf Grund seiner beruflichen Expertise. Er arbeitet auf unterschiedliche Weise seit Jahren mit dem Bezirk Mittelfranken zusammen, kennt dessen Struktur. Außerdem erfüllt er einen Lehrauftrag an der FH Triesdorf, an welcher der Bezirk Mittelfranken beteiligt ist. Andererseits ist Oberle als bekannter Jazz-Musiker kulturell stark geerdet. Und Kulturförderung ist neben sozialen Themen ein Schwerpunkt der Arbeit im Bezirksrathaus.