Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

aus Kalchreuth

Kirschblütenfest der FW Kalchreuth -

Am Sonntag den 1. Mai luden die Freien Wähler Kalchreuth zu Ihrem traditionellen Kirschblütenfest... [mehr] 

Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Kalchreuth am 16. April 2016 -

Die Freien Wähler Kalchreuth wählten junges Vorstandsgremium... [mehr] 

Grillfest der FW Kalchreuth -

Am Sonntag, 01.Mai 2016, laden die Freien Wähler recht herzlich zum Grillfest... [mehr] 

Nachruf -

Unser Gründungsmitglied Dieter Adelmann ist ... [mehr] 

Alles Gute zum 80ten! -

KALCHREUTH – Die Freien Wähler Kalchreuth gratulierten... [mehr] 

Antrag der Freien Wähler -

Langfristiges Planen für eine positive Entwicklung von Kalchreuth... [mehr] 

Seiteninhalt

INFO-Veranstaltung - STOPP StuB (Kopie 1)

INFO-Veranstaltung zur Stadtumlandbahn vom 02. April 2015

Landkreis ERH

Braucht der Landkreis wirklich eine schienengebundene Stadtumlandbahn, die StUB, oder ist eine mobilere und flexiblere Buslösung sinnvoller?

In einer Informationsveranstaltung im vollbesetzten Gasthof „Zum Roten Ochsen“ beeindruckten die Kreisräte und Bürgermeister aus Höchstadt und Röttenbach, Herr Gerald Brehm und Herr Ludwig Wahl, auf Einladung der Freien Wähler Kalchreuth, mit einem sehr sachlichen und beeindruckenden Vortrag über das für und wider einer Stadtumlandbahn.

Besonders bedauert wird, dass mit der übereilten Gründung eines Zweckverbandes, der die Aufgabe hat, die StUB zu planen, zu bauen und zu betreiben, nach der Gründung dieses Verbandes jede Alternative ausgeschlossen ist. Vor allem wenn bewusst wird, dass diese sehr hohe Investition StUB, auf einer Strecke von nur 7,5 km im Landkreis verläuft und nur 4 von insgesamt 25 Gemeinden direkten Anschluss an diese Bahn haben. Weiter ist es fraglich ob die Strecke von Uttenreuth über Buckenhof nach Erlangen, auf Grund der Straßenbreite, mit 2 Schienensträngen überhaupt realisierbar ist.

Nicht nachvollziehbar ist den beiden Rednern die Aussage der StUB- Befürworter, dass eine Verlängerung der StUB nach Eckental und Höchstadt zukünftig, gebaut werden soll.
Jeder Sachkundige weiß, dass die Verbindung nach Eckental wegen Unwirtschaftlichkeit gleich zu Beginn der Planung gestrichen wurde.
Der Ast nach Höchstadt kommt nach einer Studie im Auftrag des Landkreises Erlangen-Höchstadt und des Zweckverbandes Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (ZVGN) in den letzten Wochen, aus dem gleichen Grund nicht in Frage.     
Das Hauptargument der StUB-Befürworter, dass ein Zweckverband zur Planung und Kostenermittlung gegründet werden muss, ist „vollkommener Blödsinn“, so Gerald Brehm.

Selbstverständlich ist es immer richtig und sinnvoll zu planen. Aber über was wird denn geredet, wenn über 400 Millionen Euro geredet wird? Woher kommt diese Zahl?
Für diese Zahl gibt es Kostenschätzungen, die auf teilweise sehr detaillierten Planungen basieren.

Fazit des Abends war: Notwendig wäre eine gründliche und ehrliche Untersuchung von Alternativen für die 7,5 km StUB.
Denn mit oder ohne StUB, muss alleine schon für unsere Schüler die nach Herzogenaurach in die Berufsschule müssen, eine Überplanung für eine verkehrstechnische ÖPNV- Erschließung für den gesamten Landkreis von hoher Priorität sein.

Auch in Hinblick auf die Finanzlage mancher Landkreisgemeinden gilt es, die vernünftigsten und effektivsten Nahverkehrsmittel einzusetzen. Wenn Kindertagesstätten und andere Pflichtaufgaben der Gemeinden auf Grund einer unbezahlbaren Verkehrsverbindung nicht finanziert werden könnten, wäre das sehr traurig.

Und wenn schon eine StUB, dann höchstens von Nürnberg nach Erlangen und ggf. nach Herzogenaurach. Aber eine gutgehende Buslinie von Erlangen nach Uttenreuth durch eine unflexible und schienengebundene StUB zu ersetzen, wäre Geld verbrennen.

Deshalb:

Gehen Sie am 19. April zu den Bürgerentscheiden. Entscheiden Sie gegen die Gründung eines Zweckverbandes. Entscheiden Sie sich für die Vernunft.

Herbert Saft
Ortsvorsitzender der Freien Wähler Kalchreuth
Kreisrat und 1. Bürgermeister