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Luftreinhaltung, April 2004

An Herrn

Bürgermeister Förster

 

Gemeinde Buckenhof

 

30.3.2004

 

Die   Freien Wähler Buckenhof   stellen hiermit folgenden

 

Antrag

 

Entsprechend der Bekanntmachung der Regierung von Mittelfranken vom 17.03.2004 zur Luftreinhalteplanung macht der Gemeinderat Buckenhof folgende Vorschläge:

 

  1. Förderung des ÖPNV im Schwabach-Tal, um diesen zu einer echten Alternative zum Individualverkehr zu machen und somit eine deutliche Akzeptanzsteigerung zu erzielen
  1. Verzicht auf den Bau der Staatsstraße 2240 (neu) um eine weitere Verschlechterung der Luftreinhaltung und Erhöhung der Schadstoffemission zu vermeiden

 

Begründung

 

Zum 1. Januar 2005 treten in Übereinstimmung mit den neuen EU-Grenzwerten deutlich verschärfte Bestimmungen zur Luftreinhaltung und Schadstoffemmision in Kraft. Um diesen neuen Bestimmungen Rechnung tragen zu können, hat die Regierung von Mittelfranken mit Bekanntmachung vom 17.03.2004 die Bevölkerung des Großraums Nürnberg-Fürth-Erlangen aufgefordert, Vorschläge zur Verbesserung der Schadstoffbelastung im Großraum zu machen.

Im Bereich des Schwabach-Tals wird ein Großteil des Schadstoffausstoßes durch den umfangreichen Individualverkehr bewirkt; verbesserungswürdiger Ausbau und mangelnde Attraktivität des ÖPNV erweisen sich hier als negative Faktoren. Erst durch entsprechende weitergehende Förderung des ÖPNV wird dieser eine echte Alternative zum Individualverkehr darstellen. Mit einer Attraktivitätssteigerung und damit zunehmender Akzeptanz des ÖPNV sind Reduktion der Schadstoffemission und damit eine verbesserte Luftreinhaltung verbunden. Eine zusätzliche, deutliche Verbesserung kann durch die Realisierung und nachhaltige Förderung und Ausbau des Schienen-gebundenen Nahverkehrs erzielt werden.

Mit der Realisierung der geplanten Staatsstraße 2240 (neu) wird einer Reduktion der Luft-Schadstoffbelastung im Großraum und damit der Verwirklichung der neuen Grenzwerte entgegen gearbeitet. Durch den mit dem Straßenbau einhergehenden zunehmenden Verkehr, durch sämtliche Gutachten belegt, werden auch erhöhte Schadstoffemissionen bewirkt. Insbesondere ist mit dem Bau der Staatsstraße (neu) auch eine deutliche Zunahme des überörtlichen Schwerlastverkehrs zu befürchten – verbunden mit einer weiteren signifikanten Steigerung des Schadstoffausstoßes. Schließlich ist der Bau der Staatsstraße auch mit einem massiven Eingriff in die „Grüne Lunge“ des Großraums verbunden. Durch die breite und lange Schneise, welche für diese Straße in den Reichswald geschlagen werden muss, wird dieser in seiner Funktion der Luftreinhaltung für den Großraum weiter geschwächt.

Durch die Potenzierung beider Effekte, Zunahme des Verkehrs und Rückführung der Luftreinhaltung, erweist sich eine Realisierung der Staatsstraße 2240 (neu) den Zielen einer Verbesserung der Luftreinhaltung und Reduktion der Schadstoffemission im Großraum Nürnberg-Fürth-Erlangen daher als äußerst kontraproduktiv.

Die bei Verzicht auf die Realisierung der Staatsstraße freiwerdenden Finanzmittel können unmittelbar zur Förderung des ÖPNV und somit als Beitrag zur Realisierung der oben genanten Ziele eingesetzt werden.

 

Freie Wähler Buckenhof

 

Hermann Landes