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Reisebericht Ausflug Oberwiesenthal

Ausflug nach Oberwiesenthal/Erzgebirge vom 15. – 18. September 2011 -

1. Tag, Donnerstag, 15. 09.2011 
Wir starteten ab 6.30 Uhr in Adelsdorf über Aisch, Neuhaus und Buch. Dort konnten die Einzelnen der 50 Reiseteilnehmer in den Bus zusteigen. Wir fuhren wie immer mit dem Busunternehmen Kohler aus Höchststadt und unser Fahrer war Günter Leprich.
Über dem Aischgrund zogen Frühnebel, vor der im Osten aufgehenden Sonne. Die Temperatur am Morgen war noch sehr frisch, aber es sollte noch ein schöner sonniger und warmer Tag werden.
Auf dem Parkplatz der Raststätte „Vogtland“ stärkten wir uns bei einer deftigen Brotzeit mit Knackern, geräucherten Würsten, Brezen, Paprika, verschiedenen Getränken und auch ein „Schnapserl „ am Morgen war für einige dabei. Anschließend gab es noch Kaffee und selbst gebackenen Kuchen.
Danach Weiterfahrt über die A 14 bis zur Ausfahrt Stollberg, von dort aus fuhren wir bis Frohnau zur Besichtigung des „ Markus Röhling Stolln“. Mit einem kleinen Zug fuhren wir ca. 600 m in die Tiefe. Vorher mußten wir aus Sicherheitsgründen Helme aufsetzen und Umhänge anziehen. In den engen Gängen wurde uns in beeindruckender Weise vorgeführt unter welchen schweren und gesundheitsschädigenden Bedingungen die Bergleute dort arbeiten mussten.
Zur Mittagszeit wurde uns im Bergmann`s Imbiss noch eine „Soljanka“ serviert, eine dort typische warme Suppe für die Bergleute.
Um 15 Uhr Ankunft in unserem Hotel „Panorama“ in Oberwiesenthal.
17.45 Uhr wurden wir von der dortigen Geschäftsleitung mit einem wohlschmeckendem Kräuterschnaps begrüßt.
Anschließend gab es ein kalt-, warmes Buffet im Kaminzimmer.

2. Tag, Freitag, 16.09.2011
Der Blick aus dem Fenster versprach einen herrlichen Sommertag mit bis zu 20°.
9.00 Uhr Start nach Karlsbad/Tschechien. In einer guten Stunde erreichten wir über eine kurvenreiche Straße die historische Stadt Karlsbad. Oberwiesenthal liegt 914 m und Karlsbad ca. 300 m hoch. Die Grenze zu Tschechien passierten wir ohne Kontrolle.
Unser Reiseleiter Wolfgang Drechsler ist der 2. Bürgermeister von Oberwiesenthal. Er übermittelte uns auf humorvolle Weise sein umfassendes Wissen über seinen Heimatort und Karlsbad.
Beim Stadtrundgang konnten wir die prachtvollen Bauten bewundern. Besonders das älteste Hotel „Pupp“, die Promenade am Fluss „Tepla“, die Trink-Kolonaden, und die vielen schönen Kurhotels, beeindruckten uns sehr. Als Andenken erwarben wir die berühmten Karlsbader Oblaten. Einige kauften auch Zigaretten und Schnaps.
Um 14.00 Uhr waren wir wieder in unserem Hotel.
Von dort ging es entweder zu Fuß oder mit dem Bus zum Aparthotel „Jens Weissflog“. Hier gab es Kaffee und eine „Fichtelberg-Torte“. Anschließend führte uns der Jens ein Video über seine Karriere als Skispringer vor und stellte sich danach den Fragen unserer Reiseteilnehmer, auch Autogramme verteilte er bereitwillig.
Zurück sind wir dann zu Fuß in unser Hotel gelaufen.
Um 18.00 Uhr gab es in der „Silbermine“ im Hotel ein erzgebirgisches Tischbuffet.
Gegen 21 Uhr wurden wir mit dem Besuch unseres Bürgermeisters „Karsten Fischkal" überrascht.

3. Tag, Samstag, 17.09.2011
Draußen ist alles wolkenverhangen, es regnete sogar etwas. Aber nach dem Frühstück spitzte die Sonne hervor.
9.00 Uhr Start zur großen Erzgebirgsrundfahrt, der Reiseleiter war wieder Wolfgang Drechsler. Wir fuhren zunächst nach Seiffen, durch Wälder, kleine Orte und bergige Landschaften, immer an der Grenze von Tschechien entlang, nur ein kleiner Fluss trennte uns davon.
Gegen 11 Uhr Ankunft im Spielzeugdorf Seiffen, dort wird die  weitbekannte, erzgebirgische Holzkunst hergestellt und zum Verkauf angeboten. Wir hatten 1 ½ Stunde Zeit die vielfältigen Angebote zu bestaunen und evtl. auch ein kleines Andenken zu erwerben.
Anschließend Weiterfahrt zum Essen in einem Landgasthof in der Nähe.
Danach fuhren wir Richtung Annaberg-Buchholz. Auf dem Weg dorthin wurde nochmal eine kurze Rast gehalten um zum Nachtisch die leckeren selbst gebackenen Kuchen mit einer Tasse Kaffee zu genießen.
In Annaberg-Buchholz besuchten wir die sehr schöne spätgotische evangelische Kirche aus dem 15. Jahrhundert. Zu Kaiserszeiten war sie erst katholischen Glaubens gewidmet, wurde dann aber durch die Reformation evangelisch.
17.30 Uhr Rückkehr zum Hotel
.Ab 18.00 Uhr kalt- warmes Buffet im Kaminzimmer mit Unterhaltungsmusik. Der Alleinunterhalter „Peter“ entpuppte sich als Allroundtalent mit witzigen Einlagen und Lieder aus seiner erzgebirgischen Heimat. Wir amüsierten uns prächtig.

4. Tag, Sonntag, 18.09.2011
In der Nacht gab ein Gewitter. Der Himmel war grau und wolkig.
Nach dem Frühstück Kofferpacken.
Otmar hatte wegen des schlechten Wetter die Schwebebahnfahrt zum Fichtelberg gestrichen. Stattdessen gingen wir in das nahegelegene „Meerwasser-Aquarium“. Wer wollte konnte aber mit der Bahn fahren oder zu Fuß zum Fichtelberg wandern. Einige Reiseteilnehmer entschlossen sich zu laufen, allerdings war der letzte Kilometer sehr nass. Es hatte nämlich inzwischen stark zu regnen angefangen. Die anderen Teilnehmer im Aquarium merkten zuerst nichts davon. Sie waren fasziniert von der Vielfalt der exotischen Tiere.
Anschließend sind wir dann mit dem Bus auf den 1214 m hohen Fichtelberg gefahren. Dort war für jeden ein Mittagessen im „Fichtelberghaus“ bestellt. Das Essen schmeckte sehr gut, doch leider war die Fernsicht von dort oben auf die erzgebirgische Landschaft durch die dicken Wolken und dem Regen verwehrt.
Um 13.30 Uhr traten wir die Heimfahrt an. Es regnete immer noch. Auf der Autobahn bei Zwickau war ein größerer Stau. Dadurch kamen wir erst um 16.15 Uhr nach „Mödlareuth“, unserer letzten Station des Ausfluges.
In Mödlareuth sahen wir ein Video, das uns über die Deutsch/Deutsche Grenze informierte, die früher mitten durch den Ort führte. Nach 1989 wurde hier ein Museum mit Außenanlagen eingerichtet. Ein junger Mann führte uns über das Gelände, auf dem noch Teile von der Mauer und Grenzanlagen mit Wachtürmen stehen. Eine sehr bedrückende Atmosphäre.
Auf einem nahegelegenen Parkplatz legten wir nochmal eine Kaffeepause ein.
Gegen 21.00 Uhr waren wir zu Hause.