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Reisebericht Ausflug Kroatien

Von Sonntag, den 03. Oktober bis Freitag, den 08. Oktober 2010 unternahm der Ortsverband Adelsdorf seinen „Jahresausflug“ nach Kroatien.
Unter der Leitung vom Ortsvorsitzenden Günter Brehm und dem Reiseleiter Otmar Hobner besuchte man mit einem Bus der Firma Kohler und 48 Teilnehmern, das Land des EU-Beitrittskandidaten Kroatien.
Frühzeitig musste man starten um die Wegstrecke von 740 Kilometer  in der angedachten Zeit von ca. 12 Stunden,  inklusive Pausen, zu schaffen. Deshalb wurden die Ausflugsgäste schon ab 04.00 Uhr an verschiedenen Adelsdorfer Haltestellen abgeholt.
Die Fahrt ging flott voran,  an diesem Sonntag, dem 20. Jahrestag der Deutschen Einheit. Die Strecke führte über München, Salzburg, Kärnten, Slowenien, Opatija bis nach Moscenicka Draga, einem kleinen beschaulichen Ort, direkt am schönen Kiesstand der Kvarner Bucht, wo man gegen 17.00 Uhr eintraf. Das komfortable 4-Sterne-Hotel Marina war wie geschaffen für die Reisegruppe der Freien Wähler und das Einchecken im Hotel war schnell erledigt.
Nach einem ausgiebigen Abend-Buffet und müde von der weiten Reise, verzogen sich die meisten Reiseteilnehmer schnell zum Ausruhen und Schlafen in ihre Zimmer.

Der nächste Tag stand am Vormittag zur freien Verfügung. Man begutachtete den Strand und die kleinen Kneipen an der Strandpromenade  und sah sich in dem kleinen Dorf Moscenicka Draga, ca. 15 Kilometer südlich von Opatija, um. Auch den heimkehrenden Fischern konnte man bei ihrer Rückkehr und dem Entladen ihres Fanges am Morgen zuschauen. 
Am Nachmittag stand eine Stadtbesichtigung in Opatija mit örtlicher Reiseleiterin auf dem Programm.  Hier konnte man die prächtigen Villen und Hotels des Jahrhundertwende-Seebades Opatija besichtigen. Von Architekten der Donaumonarchie für Winterkuren am Meer und für den reichen k.u.k.“Jet-set“ herausgeputzt, zieht Opatija heute in den Sommermonaten Scharen von Besuchern an.  Im Oktober ist es hier eher beschaulich und es lässt sich in den luxuriösen Geschäften, den mediterranen Parks und an der Uferpromenade herrlich bummeln und spazieren gehen.
Leider regnete es an diesem Nachmittag  ziemlich heftig und wir besuchten  deshalb nach der Stadtführung  schnell eines der mondänen Cafe´s.

Am nächsten Tag ging es mit einer örtlichen Reiseleitung auf  große Istrien-Rundfahrt. Zunächst fuhren wir direkt an der schönen Küste der Kvarner Bucht entlang bis nach Pula, dem einstigen „Rom Istriens“. Hier besichtigte die Reisegruppe das monumentale Amphitheater aus der römischen Kaiserzeit und die gut erhaltenen Stadttore.
Anschließend ging es weiter nach Rovinj, der „Adriaperle“  und der wohl schönsten Stadt Istriens. Die eindrucksvollen engen Stadtgassen, die lange Uferpromenade und der Hafen mit den vielen verschiedenen Booten und Jachten beeindruckten die Reiseteilnehmer. Von Rovinj aus war es nur eine kurze Fahrt zum Limski-Fjord und dem dortigen Restaurant „Viking“, einem der besten Fisch- und Muschelrestaurants in Istrien. Fische und Muscheln standen hier deshalb auch auf der Speisekarte der Reiseteilnehmer und es mundete ausgezeichnet, war man doch an diesem Nachmittag im Viking in guter Gesellschaft mit dem kroatischen Innenminister und den Bürgermeistern  von Rovinj und Pula. Auf der Weiterfahrt machte man noch eine kurze Rast in Porec, einem turbulenten Urlaubszentrum mit einer schönen byzantinischen Basilika. Erst zum Abendessen war die Gruppe  wieder im Urlaubshotel angelangt.

Tags darauf fuhren wir ins Slowenische Postojna und besuchten die Adelsberger Grotten, riesengroße phantastische Tropfsteinhöhlen. Mit der Bahn fuhr man  etwa 2 km unter die Erde um anschließend noch einen  ca. 1 ½ stündigen Spaziergang  mit Führung in der „Unterwelt“ zu machen.  Begeistert und erstaunt war man über die imposanten Kalkablagerungen in diesen riesigen Grotten, in denen die künstlichen Lichtverhältnisse exakt auf die Tropfsteine und die unterschiedlichen Farben abgestimmt sind.
Am Nachmittag besuchten wir noch den Bürgermeister in Moscenice,  einem kleinen Bergdorf oberhalb unseres Hotels.  Dieser ehrenamtliche und geschäftstüchtige Bürgermeister präsentierte uns auf humorvolle Weise seinen Heimatort, und eine alte Olivenölpresse,  die früher von Pferden gezogen wurde. Auch die kleine Kirche besuchten wir.Anschließend konnten wir auch, in einem kleinen örtlichen Laden,  Produkte des Ortes erwerben.

Der letzte Tag in Kroatien galt der größten Insel der Kvarner Bucht, nämlich der Insel Krk. Über die neue Umgehungsautobahn um Rijeka und über die 1,4 km lange und 60 m hohe Brücke gelangten wir schnell auf die Insel Krk, um dort zunächst die gleichnamige Hauptstadt mit ihrer altertümlichen Stadtbefestigung zu besuchen und zu besichtigen.
Nach einer ausgiebigen Kaffeepause fuhren wir noch mit dem Schiff von Punat auf die kleine Klosterinsel Kosljun und besuchten das Franziskanerkloster , eine Franziskaneroase des „Friedens und des Heils“, wie diese 6,5 ha große Insel genannt wird.
Danach fuhr uns der Bus  an die Nordostküste der Insel  ins 900 Jahre alte Klippenbollwerk , dem kleinen zauberhaften Weinort  Vrbnik.   Hier wird der weiße Qualitätswein Zlahtina angebaut, den die Reisegruppe bei einer Weinprobe ausreichend probieren konnte. Aber nicht nur der Weißwein, sondern auch die verschiedenen Sorten des  Roten oder auch „Schwarzwein“, wie er auf Krk genannt wird, mundeten zusammen mit einer Brotzeit ausgezeichnet.
Zuvor mussten wir uns noch durch die schmalste  Gasse der Welt in Vrbnik zwängen.
Der Rückweg führte uns wiederum über die imposante Krk-Brücke und der neuen Autobahn, der „Brezel“,  zurück zum Hotel. Bei  einigen fränkischen Liedern im Bus  war die Rückfahrt recht kurzweilig.
An diesem Abend saßen wir zum Abschluss nochmal an der Bar und im Salon, dort konnte wer wollte auch das Tanzbein schwingen. Es wurde ein langer, netter Abend mit letztmaligem Genuss von kroatischem Sliwowitz und Schwarzwein.

Am nächsten Morgen begann um 08.30 Uhr die Heimreise nach Adelsdorf, wo wir dann gegen 20.00 Uhr, nach mehreren Pausen, wohlbehalten eintrafen.

Es war eine erlebnisreiche  Reise in das Land des EU-Beitrittskandidaten Kroatien, der sichtbare Anstrengungen unternimmt, alsbald der EU anzugehören. 

Trotz der langen Busreise waren sich die Ausflugsteilnehmer einig, eine interessante und kurzweilige Reise erlebt zu haben.

Das Reiseziel des Jahres 2011 wird in den nächsten Wochen bekannt gegeben.

Otmar Hobner