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Hauptschule - "quo vadis"

Standpunkt der Freien Wähler zur Bildungspolitik und der Problematik: 

Hauptschule und „Schulverbund – Mittelschule“  

Die Gemeinde Adelsdorf hat in den letzten Jahren viel für ihre Schule geleistet, insbesondere Erweiterungen, Sanierungen, Erhalt des Schwimmbades, Sicherheitskonzept und vieles mehr. Allerdings machen uns die zurückgehenden Schülerzahlen sorgen.

Schon zu Beginn des letzten Schuljahres hatten wir Probleme, die Mindestschülerzahl für die 8. Klasse zu erreichen. Viele erinnern sich sicher noch an die Bemühungen unseres Bürgermeisters Karsten Fischkal zur Fortführung dieser Klasse, was dann letztendlich mit Ausnahmegenehmigung doch noch geklappt hat.
Ähnliche Probleme und Sorgen werden wir wohl im nächsten Jahr wieder bekommen denn schon heute zeichnet  sich  ab, dass es schwer werden kann, die Mindestschülerzahlen zu erhalten. 

Wir können deshalb feststellen, dass die Hauptschule in der heutigen Form – auch unsere Adelsdorfer Schule -  nicht zukunftsfähig ist.

Ab dem Schuljahr 2010/2011 soll von der Regierung ein Konzept beschlossen werden, die Hauptschulen zu Mittelschulen fort zu entwickeln. Natürlich geht dies an kleinen Hauptschulen nicht, es müssen sich mehrere kleine Schulen zu einem Schulverbund zusammenschließen. 

Erste Gespräche hierzu wurden bereits geführt, wie Bürgermeister Fischkal in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch 27. Januar 2010 vor den Gemeinderäten ausführte. Auch Rektorin Gröger und Elternbeirats-Vor-sitzender Kuhn kamen hierbei zu Wort und erklären ihre uneingeschränkte Bereitschaft die Adelsdorfer Haupt- schule fortzuentwickeln. Lehrer Eltern und Schüler sitzen in einem Boot und nehmen die Chance wahr, unsere Adelsdorfer Hauptschule zu retten und sie in einem Schulverbund zu einer Mittelschule zu entwickeln. 

Dieser Schulverbund soll mit den Schulen in:

-          Lonnerstadt

-          Uehlfeld

-          Hemhofen

-          Röttenbach

-          Höchstadt und

-          Mühlhausen

gebildet werden. Der Unterricht soll hierbei in ganz normaler Form in den jeweiligen Schulen stattfinden, nur die fachpraktischen Teile finden an andern Standorten statt. Den Titel Mittelschule erhält eine Hauptschule nur dann, wenn die 3 berufsorientierten Zweige:

-          Technik – Wirtschaft  und  Soziales

vorgehalten werden. Die Schülerzahl an einer derartigen Schule sollte im Verbund mindestens 300, besser noch 500 Schüler betragen. In unserer Adelsdorfer Schule soll dann in Ergänzung zur geplanten privaten Wirtschafts-schule der Zweig  „Wirtschaft“  angegliedert werden. 

Sobald nunmehr die Landesregierung grünes Licht für das Konzept Hauptschule zur Mittelschule gibt, sollen Kooperationsverträge zwischen den einzelnen Schulen und den Kommunen abgeschlossen werden. 

Das Gesamtprojekt wird natürlich die Kommunen auch finanziell belasten, doch ist uns allen klar und bewusst, dass Bildung nicht zum Nulltarif zu bekommen ist. Wir wollen und müssen wohnortnahe Schulen behalten. Unsere Schule und unsere Bildungsvoraussetzungen sind ein wichtiger Standortfaktor für Adelsdorf, wir wollen unsere Schüler optimal aufs Berufsleben vorbereiten und schon frühzeitig Kontakte für spätere Ausbildungsplätze knüpfen. 

Wie sagte doch Bürgermeister Fischkal in der Gemeinderatssitzung am 27. Januar 2010:  „Schulverbund und  Mittelschule sind ein Chance für unsere Schüler - sie wird eine Eliteschule für Praktiker werden.“ 

Der Gemeinderat erteilte dem Bürgermeister dann den Auftrag weiterführende Gespräche zu führen um den Schulverbund zu ermöglichen.

 Die Fraktion der Freien Wähler sieht in dem Schulverbund zur Mittelschule eine große Chance und gute Möglichkeiten für den Schulstandort Adelsdorf und wir werden Bürgermeister Fischkal nach Kräften zur Erreichung dieses Zieles unterstützen. 

Otmar Hobner
Gemeinderat

Stand: Februar 2010